Hochsensibler trifft auf krankhaften Narzissten

(Von Silvia Christine Strauch)

Hochsensible Menschen scheinen Narzissten geradezu anzuziehen. Sie sind einfühlsam, suchen den Fehler meist bei sich selbst und versuchen sich möglichst gut in den anderen hineinzuversetzen. Darüber hinaus hat der Hochsensible meist ein Abgrenzungsproblem und umgibt sich oftmals mit Partnern, die ihn für die eigene Befindlichkeit verantwortlich machen. Das verbreitete Helfersyndrom bei Hochsensiblen macht es dem Narzissten leicht.

Was ist Narzissmus

Narzissmus ist ein abnormes, krankhaftes Verhalten, eine Persönlichkeitsstörung. Sie bezeichnet eine übertriebene Selbstbezogenheit. Narzissten sind wahre Meister der Manipulation und suchen sich oftmals empathische Menschen aus, die das Gute im anderen sehen. Im Urgrund sind Narzissten unsichere Menschen. Um sich selbst zu erhöhen, werten sie alles und Jeden um sich herum herab. Keiner ist gut genug, keiner macht auch nur irgendetwas richtig, die ganze Welt stürzt auf einen großen Abgrund zu. Narzissten haben kein Moralempfinden und leben in ihrer eigenen Realität, die keiner nachvollziehen kann. Menschen sind für ihn nur das Mittel, um irgendetwas erreichen zu können. Dabei halten sie sich durchaus für etwas Besonderes, das heißt ihr Auftreten ist selbstbewusst und dominant. Seinen Mitmenschen gegenüber ist er rücksichtslos und geht über Leichen, um seine Meinung durchzusetzen. Gefühle von anderen gelten für ihn nichts, seine eigenen Gefühle stehen über allem. Ein Narzisst reagiert auf Kritik gekränkt und beleidigt, er ist überaus neidisch.

Der Narzisst steht konstant unter Spannung, hat dabei eine aktive, lebendige Ausstrahlung, charismatisch eben, hält aber andere Menschen immer gefühlsmäßig auf Distanz. Narzissten lügen ohne rot zu werden, auch wenn man ihnen das Gegenteil beweisen kann. Sie schrecken auch nicht davor zurück, in einer halben Stunde das Gegenteil vom vorher Gesagten zu behaupten. Der Partner wird auf jeden Fall herabgesetzt wo es nur geht, womit er versucht emotionale Kontrolle auszuüben. Letztendlich überschreitet ein Narzisst konstant die Grenzen seiner Mitmenschen, er vereinnahmt und nutzt sie aus.

Die Beziehung zu einem Narzissten

Die typische Beziehung mit einem Narzissten beginnt außerordentlich positiv. Narzissten können äußerst charmant sein, wenn sie ein Ziel verfolgen. Um ihr Ziel zu erreichen, umgarnen sie ihren neuen Partner nach allen Regeln der Kunst, bestärken ihn in seiner Meinung und machen ihm Komplimente über Komplimente, bis er dahin schmilzt und meint die Liebe seines Lebens gefunden zu haben. Dabei legt er gute Manieren und ein verführerisches Verhalten an den Tag.

Als nächste Stufe erzeugt der Narzisst Mitleid bei seinem Partner, indem er von Krankheiten und Schicksalsschlägen berichtet, um Verständnis vom Partner zu fordern, dabei scheut er nicht davor zurück, dies durch Schluchzen und Weinen zu unterstreichen. Er kann sein Leid als nicht zu ertragendes Drama erscheinen lassen. Erst dann setzt mehr oder weniger langsam die Kehrtwendung ein. Er findet immer mehr negative Dinge an seinem Partner, beteuert aber trotzdem seine Liebe zu ihm. Man kann dem Narzissten nichts recht machen, er spricht viel darüber, sieht aufgrund seiner Liebe aber geflissentlich darüber hinweg. Man sollte ihm wirklich dankbar dafür sein. Andererseits ist man daran schuld, wenn es ihm selbst nicht gut geht. Man widmet ihm zu wenig Zeit, immer und ewig, egal wie viel Zeit man mit ihm verbringt. Oftmals kommt eine krankhafte Eifersucht dazu, so dass man sich nicht mehr getraut überhaupt eine andere Person zu begrüßen. Oder eine Kontrollsucht, am besten man geht nicht einmal mehr alleine einkaufen. Der Narzisst will alles unter Kontrolle haben.

Das Leben mit einem Narzissten

Bei der Gesprächsführung zeigt er schnell Desinteresse, sofern ihn das Thema nicht nachhaltig interessiert. Er wirkt gelangweilt und antwortet meist einfach gar nicht mehr. Er beherrscht den geringschätzigen Blick. In diesem fortgeschrittenen Stadium wird der Narzisst immer übergriffiger, er schreit, brüllt, bis hin zu Tobsuchtsanfällen. Er stellt die Glaubwürdigkeit des anderen in Frage, er macht nicht nur Vorwürfe und Unterstellungen, sondern kann bis zu Bedrohungen gehen. Spott, Zynismus, emotionales Erpressen sind an der Tagesordnung.

Dies führt dazu, dass man sich als Partner zum einen schuldig fühlt und zum anderen eine große Leere in sich verspürt. Es kommt keine wirkliche Nähe auf. Eine Kommunikation gestaltet sich äußerst schwierig, da der Narzisst weder zuhört, noch auf das Gesagte eingeht. Oftmals überhört er Erzähltes einfach. Nur wenn er sich einen Vorteil für sich verspricht, wird er kurzzeitig zuhören. Vorwürfe sind an der Tagesordnung, auch hirnrissige Dinge, die völlig aus der Luft gegriffen sind. Spricht man ihn darauf an, bzw. beweist ihm das Gegenteil, so wird er es mit seinem Stress begründen. Er hat nur gestritten oder Vorwürfe gemacht, um seinen Stress abzubauen, der von seiner Arbeit kommt, von seiner Familie oder von den Nachbarn. Irgendeiner ist immer schuld. Und er scheut sich nicht davor seinen Partner zutiefst zu verletzten, um damit seinen Stress abzubauen, ohne irgendein Gefühl der Reue. Damit übernimmt er Macht und Kontrolle in der Beziehung. Er vermittelt ständig das Gefühl nicht beachtet zu werden, er fordert konstant mehr Bewunderung und Bestätigung.

Der Narzisst sieht sich prinzipiell als Opfer und übernimmt in keiner Weise Verantwortung für sich und sein Handeln. Er hat sich sehr weit von seinem wahren Selbst entfernt, er spürt sich nicht mehr, er kann nicht mehr authentisch sein und sucht in der Außenwelt einen Partner, der diesen Mangel ersetzen kann.

Auch wenn sie dir noch so oft ihre Liebe beschwören, sie wissen nicht was Liebe ist, sie versuchen dich damit nur zu manipulieren. Der Narzisst nimmt und der hochsensible Mensch gibt, das wird sich nie ändern. Die Gefühle anderer Menschen berühren ihn nicht.

Der einzige, der dem Narzissten wichtig ist, ist er selbst. Und selbst wenn man ihn überreden kann therapeutischen Hilfe in Anspruch zu nehmen, wird er eher den Therapeuten wechseln, als sich selbst zu ändern.

Die Aufgabe für den Hochsensiblen

Und hier stellt sich die Frage, was soll ich dadurch lernen? Der Hochsensible soll lernen sich abzugrenzen, für sich selbst Verantwortung zu übernehmen und sich klarmachen, dass er für seine eigenen Gefühle verantwortlich ist. Letztendlich soll er sich endlich selbst wichtig nehmen und nicht nur immer die anderen Menschen. Er muss lernen keinen emotionalen Missbrauch hinzunehmen und sein Selbstwertgefühl stärken. Eine Hilfe ist es auch immer, sich aus der Luft wie über einer Bühne schwebend zu beobachten, das gibt Abstand und rückt vieles dahin, wo es hingehört.

Je nachdem wie weit eine hochsensible Person entwickelt ist, kann es im Verlauf der Beziehung zu einem Narzissten auch dazu führen, dass der hochsensible Mensch lernt zu explodieren, laut zu werden und zu streiten, bis hin zur Unsachlichkeit. Man sollte dies als Weg zur Bewältigung der Abgrenzungsproblematik einstufen, solche Ausfälle regulieren sich mit der Zeit wieder. Ein Narzisst lernt übrigens nicht aus seinen Fehlern, der Hochsensible schon, deshalb kann man jedem nur raten sich von einem Narzissten zu trennen. Das sollte man sich selbst wert sein! Jeder verdient einen Partner, der einen um einen selbst willen liebt.

Silvia Christine Strauch, Buchautorin von „Krankhafte Narzissten enttarnen“

73 Kommentare

  1. Au Mann! Jetzt habe ich diesen Artikel schon ein paar Male durchgelesen. Ich wußte nicht, daß es einen Namen für meinen Daseinszustand gibt. Ein komplettes Persönlichkeitsbild. Ich weiß schon mein ganzes Leben lang, daß ich eine sehr sensible Person bin. Meine Mutter nannte mich immer „übersensibel“ und sagte das meist mit einem Unterton von Abfälligkeit, Mitleid und Bedauern. Es hatte bei ihr nie einen positiven Tenor. Sie war aber auch die erste krankhafte Narzistin in meinem Leben. Ich habe immer meinen Vater bedauert, weil ich ihn – als hochsensible Person die ich nun mal war – immer als Hauptzielscheibe meiner Mutter ausgemacht hatte. Ich konnte ja damals nicht ahnen, daß Narzissten sich zwar auf alle Familienmitglieder und Menschen in ihrer näheren und ferneren Umgebung einschiessen, am Liebsten aber auf Hochsensible Personen als ideale Opfer und der Hochsensible in der Familie war nunmal ich. Eigentlich noch kaum eine Person, eher ein Hochsensibles (Klein)Kind. Keine Bange, auch mein jüngerer Bruder und die ältere Schwester bekamen ihr Fett voll weg, aber den verheerendsten Schaden hat sie wohl bei mir angerichtet, da ich im zarten Alter von 18 Monaten schwer und für anderthalb Jahre erkrankte. Eher ein Zufall? Wohl kaum… Ihr emotionaler Mißbrauch zog sich durch meine ganze Kindheit und Jugend fort und erst mit 28 Jahren fing ich an, diese krankhaften und krankmachenden Muster zu durchbrechen.
    Und jetzt das! Ich wollte den Artikel ein paar guten Freunden und Familienmitgliedern schicken, um zum einen die Gründe für das Scheitern meiner Ehe zu umreißen, aber auch als Warnung für den einen oder anderen, in deren Beziehungen ich ähnliche Konstellationen herausfühle. Ich dachte, ich unterstreiche Spaßeshalber die Sätze im Artikel, die auf meine Ex-Gattin zutreffen. Der Schuß ist gehörig nach hinten losgegangen. JEDEN EINZELNEN SATZ kann ich unterstreichen! Ausnahmslos JEDEN! So als hätte Silvia ein paar Stunden Interview mit meiner Frau geführt und dann einen Artikel nur über sie geschrieben! Bin ich Trottel wirklich über die perfekte Blaupause des Krankhaften Narzissten gestolpert, oder sind die tatsächlich alle genauso drauf!? Wie konnte ich elf Jahre lang auf so eine grobe Nummer hereinfallen!?
    Meine Ex-Frau und ich teilen drei große und schwer schädigende Traumata, die sich fast zeitgleich und deckungsgleich durch unsere Biografien ziehen. Und ich als versierter Küchenpsychologe dachte, wo das gleiche drinsteckt, muß auch das gleiche herauskommen! Ein grandioser Irrtum! Ich bin wahrscheinlich als Hochsensible Person auf die Welt gekommen und sicher nicht durch meine Traumata dazu geworden. Es gab eine Zeit vor meinem Erwachen, wo ich mich selbst eher Richtung krankhafter Narzisst bewegte und mein sensibles Persönchen in den tiefsten Abgründen meiner Seele eingekerkert hatte, aber ich zitiere Silvia: „Ein Narzisst lernt übrigens nicht aus seinen Fehlern, der Hochsensible schon“. Ich habe also irgendwann die Kurve bekommen. Meine Ex-Frau hingegen ist eben nicht als Hochsensible Person auf die Welt gekommen und wohl durch ihre Traumata zum krankhaften und krankmachenden Narzissten geworden. Meine erhöhte Sensibilität hat mir im Gegensatz dazu wahrscheinlich meine Lebendigkeit erhalten. Ich habe Hochsensibilität schon immer als Segen und nicht als Fluch empfunden. Quod esset demonstrandum. Mehr Hochsensible braucht die Welt!

  2. Solang Hochsensible ihr Helfersyndrom als Eigenschaft eines „zu guten Menschen für diese Welt“ mißverstehen und nicht als Störung die es zu behandeln gilt, wie andere Persönlichkeitsstörungen oder Drogensüchte auch, brauchen sie sich nicht zu wundern wenn sie immer wieder auf die Nase fallen. Jeder trifft immer auf den Menschen der ihm am schlechtesten tut. Aber das kann der „schlechte“ Mensch nur weil man sich nicht um die eigenen Defizite kümmert.
    Beim Narzissten wird durchs helfen wollen das Leiden verhindert. Aber nur wenns nicht weitergeht im Leben und man in eine Krise kommt können sich Narzisten ändern. Ansonsten gibts keinen Grund dazu. Der Narzist versucht Leid mit aller Macht zu verhindern und der Hochsensible hilft ihm dabei. Im Grunde stellen sich beide gegenseitig ein Bein.

    1. Es ist ein totaler Unsinn, zu behaupten, Hochsensible hätten ein Helfersyndrom. Ein Helfer hat eine ernstzunenhmende Störung und identifiziert sich so. Er will quasi, daß es dem anderen schlecht geht, damit er eingreifen und sich wichtig machen kann, um damit sein Ego zu pushen. Das ist daher nicht weit vom Narzissten entfernt. Ein HSP fühlt und leidet mit einem anderen und hofft, daß es ihm besser geht. Mit oder ohne seine Hilfe. Er stellt lediglich seine eigenen Wünsche und Bedürfnisse hinter die des anderen. Er will aber daraus keinen Nutzen ziehen wie der Helfer.

      1. Genauso sehe ich das auch.
        Helfen das es dem anderen gut geht.
        Hoffen das es im Gegenseitigen mal auch gehen kann.
        Falsch gedacht, oder vielleicht erwartet.
        HSP wie ich bin… nun begriffen das jeder sein eigenes Süppchen zu kochen hat. Sonst bleibt man auf der Strecke und verausgabt sich. Raubbau an seiner Energie, ob der andere daran denkt Energie zurück zu geben, nein. Auf sich selbst mehr bedacht sein und für seinen nötigen Ausgleich sorgen. So lange bekommt man eine auf den Deckel bis wir kapiert haben und endlich dazu gelernt., das man so nicht weiter kommt

  3. ich finds so krass, dass das Krankheitsbild und der Verlauf durchs Band bei allen Nazissten gleich ist.
    es tut so gut zu lesen, dass alle die hier schreiben, esberkten und den Narzissten verliessen. anders gehts nicht.
    ich habe vier Kinder und bin seit 5 Jahren getrennt und nicht bereut. Er ist ein unmöglicher Mensch, erpresst , lügt, droht etc. nur weil er verlassen wurde. Dreht einfach den Spiess um. Das finde ich so anstrengend, kräftezehrend, Die Kinder werden immer miteinbezogen in sein Dilemma. Müssen mit leiden, seinen Schmerz spüren und unglücklich sein, damit die Welt sieht was ich ihm und ihnen angetan habe. Grenzen setzen bei Narzissten bedeutet für sie Krieg. Ich wünsche allen viel Kraft die es schaffen, es lohnt sich. Ein Leben mit denen hat NIEMAND verdient.

  4. Ich bin auf diese Seite gestoßen weil mir vor wenigen Tagen klar geworden ist, dass ich einem Narzissten in die Fänge geraten bin. Ich habe vor einiger Zeit über ein Dating Portal einen netten Mann kennengelernt, schon vom Schreiben her war er mir sehr sympathisch und wir haben uns kurz darauf getroffen. Was soll ich sagen, es war eines der besten Dates das ich je hatte. Wir standen uns gegenüber und ich hatte direkt das Gefühl mich „zu Hause“ zu fühlen. Die Unterhaltung an dem Abend war super intensiv, auch das Schweigen miteinander war schön. Danach hat er sich auch direkt gemeldet und sich für den tollen Abend bedankt und dass er niemals erwartet hätte jemanden wie mich auf diesem Portal zu treffen. Wir haben uns dann am nächsten Abend direkt noch mal getroffen da er etwas weiter weg wohnt und nicht klar war wann wir uns wiedersehen könnten. Was darauf folgte war wie ein Traum der sich letztlich als Alptraum entpuppte. Eines Abends bekam ich eine Textnachricht von seinem Handy. In der Nachricht stand „Sein wahrer Name ist xxx yyy. Google ihn. Er ist verheiratet und hat drei Kinder. Ich bin seine Frau und habe dieses Handy in seiner Tasche gefunden.“ Es gab auch direkt ein Familienfoto dazu. Als ich die Person gegoogelt habe musste ich feststellen, dass er mich angelogen hatte was seine Identität angeht. Er ist tatsächlich verheiratet und hat drei Kinder. Ich glaube auch in allem anderen hat er gelogen… Mir war tagelang schlecht und ich habe so an mir selbst gezweifelt. Wie konnte ich auf so einen schlechten Menschen reinfallen? Es hatte sich alles so gut angefühlt und gab keinen Sinn.. Er sprach von Seelenverwandschaft und dass ich ihn so glücklich machen würde. Er schrieb, dass ihn niemand so richtig verstehen würde aber dass es mit mir anders sei. Ich hab es irgendwann nicht mehr ausgehalten und habe ihn über linkedin (er ist in einer recht wichtigen Funktion, was ich natürlich nicht wusste aber was in Retrospektive irgendwie Sinn macht) kontaktiert. Er schrieb dass er eine Störung habe und jetzt in Therapie sei und keinen Kontakt mehr haben könne. Er schrieb auch dass es ihm leid tue und ich etwas Besseres verdient hätte. Immerhin.. Das war wohl mehr als ich zu hoffen hätte wagen können.

    Ich bitte euch, glaubt an euch selbst. Ihr habt auch etwas Besseres verdient! Ihr seid gute Menschen, die sich für andere einsetzen und an das Gute im Menschen glauben. Lasst euch das nicht nehmen, lasst euch nicht kaputt machen durch Menschen, die einfach krank und schwach sind und nichts empfinden können außer falsche Liebe für sich selbst. Falsche Liebe weil sie eigentlich eher auf Unsicherheit und vielleicht sogar Selbsthass beruht. So ist die Liebe nicht, das wisst ihr und es gibt da draußen noch weitere Menschen die das wissen.

    Ich wünsche euch alles Gute!

    1. Hallo,
      ich glaube mein Mann ist ein versteckter Narzisst. Ich bin eigentlich ein sehr lebensfroher Mensch und ich liebe Musik in jeglicher Form. Ich gehe gern aus und auf Konzerte. Das haben wir früher,.als er noch studiert hat, auch zusammen gemacht und wir mochten auch die gleiche Musik. Am Anfang trug er mich auf Händen.. es gab Rosen aufs Bett.. Treffen bei Kerzenschein .. mir eigentlich schon ne Spur zu aufgesetzt. Aber gut.. seit einigen Jahren spüre ich immer mehr, dass, egal was ich mache, er es immer nieder macht. Ich mache einfach alles falsch. Der Alltag stresst mich sehr, auch, da wir zwei Kinder haben. Ab und zu brauche ich einfach auch mal Zeit für mich. Dann gehe ich mit einer Freundin tanzen oder fahre (auch mal etwas weiter weg) zu einem Konzert. Nur wenn ich das mache, hasst er das. Er gibt mir immer das Gefühl, dass ich das nicht tun sollte. Schreibt mir zwischendurch Nachrichten, was jetzt gerade mit den Kindern ist, dass ich ihm etwas nicht rausgelegt habe, für die Kinder zum Anziehen zum Beispiel. Er wünscht mir auch nie „Viel Spaß“ und man merkt einfach dass er es nicht ausstehen kann, wenn ich Spaß habe. Es ist mittlerweile so weit, dass ich ihn um Erlaubnis fragen, wenn ich mal weggehen möchte und irgendwie fühlt sich das nicht richtig an. Ich bin 38 Jahre, muss ich meinen Mann um Erlaubnis fragen??? Wenn es kleinere Reisen sind (wo ich dann auch übernachte), hat er dafür überhaupt kein Verständnis. (max. 2-3 mal im Jahr) Als Begründung sagt er dann: Ich mache mir dann die ganze Zeit Sorgen um Dich und kann nicht schlafen etc… Und Zack, habe ich wieder das Gefühl, dass es nicht richtig ist, Spaß zu haben. Aus dieser ständigen „unbefriedigenden“ Situation heraus, da meine „Bedürfnisse“ hier ständig in Frage gestellt werden und als Falsch dargestellt werden, hat sich eine regelrechte „Sucht“ entwickelt. Wenn ich könnte würde ich jedes Wochenende weg gehen, aber es bringt mir nichts, da ich immer wieder von ihm dafür gegängelt werde und er mir das Gefühl gibt, dass er dadurch leidet. Was, de fakto, totaler Blödsinn ist. Wenn ich aufgrund seiner Vorwürfe mal traurig bin und auch stark weine, würde er niemals auf die Idee kommen sich zu entschuldigen. Egal um was es geht. Er ist immer im recht. Er lässt mich dann einfach heulen und macht die Tür zu. Er ist unfähig sich in andere hinein zu versetzen, geht nur von sich aus. Ich bin unfassbar unglücklich in dieser Beziehung, möchte meine Kinder aber nicht zu Scheidungskindern machen. Ist er ein Narzisst?

      1. Schwer zu sagen, ob er ein Narzisst ist oder nicht, zudem man eine richtige Diagnose einem Psychologen oder Psychater überlassen sollte. Was man sagen kann – es ist eine toxische Beziehung! Und wenn du in der Zwischenzeit sogar um Erlaubnis fragst, um fortgehen zu können, dann ist diese toxische Beziehung schon viel zu weit gediehen. Du solltest unbedingt an deinem eigenen Selbstwertgefühl/Selbstbewußtsein arbeiten, im Zweifelsfall auch durchaus mit therapeutischer Hilfe, um zu deinem Selbst zu kommen. Dann traust du dich irgendwann, hoffentlich bald, dich selbst zu leben. Und entweder lernt dein Mann damit umzugehen oder du musst die Konsequenzen ziehen.
        Ich wünsche dir alles erdenklich Gute für die Zukunft!
        Silvia

      2. Liebe Lina,
        das was du Beschreibst kommt mir sehr, sehr bekannt vor. Vielleicht können wir ja mal privat in Kontakt treten? Würde mich freuen mich mit Gleichgesinnten auszutauschen.

        Liebe Grüße
        Nathalie

  5. Anfang Februar 2019

    Dirk 51 Jahre und erfolgreicher Narzisst verschuldet ab 18 Jahren mit überlebter Multitoxischen Drogenkarriere von 10 Jahren,Krimineller Karriere, ne Hand voll Gefängnis Aufenthalten (nichts schlimmes), 2 Drogenentwöhnungstherapien 1 Jahr ambulante Psychotherapie mit einer Partnerschaftlichen Liebesbeziehung einer HSP die erfolgreiche ihr Hobby als selbstständige Dressurreiterin gewinnbringend in die Erwerbsunfähigkeitsrente bei Wind und Wetter durch Schnee und Kälte bis zur Frostbeulen an den Füßen. Tagtäglich verantwortungsvoll und suverän mit einer perfekte Mitarbeiterin führte. Mit sehr narzisstischen Vater und 3 narzisstische Liebesbeziehungen wobei die letzte vor 17 Jahren beinahe ihren Dressurstall samt der Halle, also auch ihr zu Hause an die an die Hypothekenbank verloren hätte.

    Sabines Herz ist durch ein langfristiges Doppelleben des letzten Liebespartners mit seine Sekretärin gebrochen und jedes Vertrauen tief unheilbar zerstört. Sehr traumatisiert kann mir ggü nichts vertrauen da ich , auch weil sie das erfolgreich verdrängte. Sich jetzt wieder dieses Muster den Drogensüchtigen Narzissten vor 3 Jahren im Sonnenschein sich anlachte. Aber sich nicht wirklich ihm hingeben kann, sich keine Zukunft mit ihm zutraut, sich kein gemeinsames zu Hause zutraut und sich sexuell genauso wenig auf ihn einlassen kann wie er auf sie und von sich behauptet sie hat in den letzten Jahrzehnt ohne Mann in ihre Mitte gefunden und war glücklich oder zufrieden, kann auf Sex und Erotik verzichten. Sowie sie auch mit der Vorgeschichte natürlich schade Kinderlos geblieben ist.

    Hallo zusammen jeder hat seine ganz eigenen Erfahrungen im Thema gesammelt und da Vergleiche zu Finden beinahe unmöglich.Ja ich bin ein sehr Intensiver Narzisst aufgrund des Todes meiner Mutter, Gott habe sie selig, direkt nach meiner Geburt im Wochenbett einem darauf folgenden Säuglingsheim Aufenthalt von 2 Jahren, dann hatte mein Vater der im Alkohol seinen Verlust Ertränkt und die Mutter meines 2 Jahre jüngeren Stiefbruders geheiratete und wir, dh meine 2 Jahre älteren Schwester und meinem 4 Jahre älterem Bruder die jeweils auch für 2 Jahre in getrennten Kinderheimen einen Teil ihrer Kindheit verbüßten und ohne die Leibliche Mutter und sicher meist ohne Vater erlebten, dennoch zusammen eine sechs köpfige Familie bildeten. Meine Stiefmutter war sichtlich mit diesem großen Haushalt und einem frischen Witwer als Ehemann mit ihrem Neugeborenen Sohn, der damit mein jüngerer Stiefbruder war, schon nicht nur rational sondern viel mehr mit der Verteilung ihrer Liebe sehr überfordert wobei ich zweifele das wir sie hätten annehmen können. Sie hatte natürlich ihren leibeigenen Sohn so sehr geliebt,dass er bis zum 12 Lebensjahr meist mit meinen Eltern mitten im Ehebett übernachtete und wohl auch länger Bettnässer war. Meine Schwester hatte gar keinen Anschluss gefunden, ist mit dem emotionalen Loch wohl sehr lange irgendwie alleine zurecht gekommen und dann doch mit 18 Jahren durchgedreht und von einem auf den anderen Tag abstehende grau weiße Haare bekommen und wir haben sie von da an des öfteren in der geschlossenen Anstalt besucht. Mein älterer Bruder hat für den Rest seines Lebens auf Durchzug geschaltet und hat immer nur dann gehört wenn er es wollte und ist stur wie ein Esel der nicht vorangehen will. Ich bin Rebell und Krieger und habe mich zu einem äußerst ansehnlicher Narzisstischer Karriere entwickeln dürfen, was für mich überlebenswichtig gewesen war. So hat jeder von uns seinen Weg gefunden und leben, dass ist doch auch schon was Wert. Wir haben heute immer noch keine emotionale Bindung miteinander was mir im Herzen und im Leben fehlt, sowie die Kenntnis und Erkenntnis das mir nicht all die Dinge fehlten und fehlen und ich mich immer vernachlässigt und meist von meiner Stiefmutter und allen Menschen gegenüber Ängstlich und Vertrauenslos ausschließlich ungerecht behandelt fühlte und erst lautstark, dann mit 3 Jahren meinen jüngeren Bruder mit dem Dreirad im Hausflur die Steintreppen herunter schubste. Er zum Glück überlebte und ich ab da an meinen Bruder benutzte meine Wünsche von meiner Mutter die neben meinem täglich als Schlosser arbeitenden, abends meist den Alkohol trinkenden Vater in den Krieg wegen meiner kämpferischen Natur überall zu wenig zu bekommen ungerecht behandelt zu werden, wurde ich immer manipulierter, verdeckter und kontrollierter. Mein diffuses emotionales Defizit, welches zu erst der Gefängnispsychologe in der JVA Tegel bei mir Erkannte und ich begann an meiner kleinen Persönlichkeitsstörung fachlich sachlich heran zu gehen und erfuhr das alles was im einen negativ belastet auch entlasten kann. Es gab überall genug von dem was immer fehlte, was ich zu meinem und somit umgehend von mir über jede Möglichkeit immer souveräner zum Anlass machte mich und meine älteren Geschwister zum Leid aller zu verteidigen und gleichmäßig zu verteile. Ab da an hatten wir beschlossen uns unser erhöhtes Taschengeld aus dem dicken Portmonee oben links über die Bertelsmann lexikas jeder in etw 1 – 2 Mark zu klauen. Dazu kommt jetzt meine größte Geistige bzw emotionale Behinderung was im Grunde sehr prägendes, sozusagen die Basis jeglichen Vertrauens habe ich nicht im Wochenbett von meiner Mutter Ursular Wicklein übertragen bekommen. Kein Urvertrauen ist gleich kein Vertrauen, dass in der gesamt Kombination meiner Entwicklungs-Umstände sich kein Urvertrauen in mir aufbauen konnte so was Liebe Nähe in wichtigen Kindheitsumständen nicht zulassen konnte weil ich damit nichts anfangen konnte und viel zu früh selbstverantwortlich mir ein Kontrollsystem für solche Gefühle emotionalen Erkennen von Zuneigung Vertrauen usw “ im Gegensatz zu meinem Jüngeren Bruder (Aschenputtel syndrom nenne ich das) erschaffen habe. Mir sind auch alle Tugenden zu leben Gesetzt sowie die Gangsterehre und das Privateigentum. Auf meine mit dem Kapitalsystem jonglierenden und immer einmaligen Betrugsfälle unter 10.000 € ca. gab mir das Gefühl von Freiheit, ich konnte mir Geld Beschaffen, ohne welches zu haben mit dem Identitätstrick oder Schecktrick oder Versicherungstrick oder oder oder da sind mir auch kaum grenzen gesetzt ohne das ich ein Risiko eingehe, weil Es ist doch so oder so alles ist heute „Eintopf“ Das war jetzt nur ein Auszug aus meinem Leben der Beispielhaft ist warum jemand so wurde wie er für aus dem Mopp der Gesellschaft einen Liebespartnerschaft glücklich bis ans Ende..

  6. Ich habe ihn nach 5 Jahren entlarvt.
    Bin so enttäuscht so das ich keine Liebe mehr spüre. Seit der letzten Erniedrigung ist klar “ich ziehe aus und verlasse ihn“
    Er ist drogensüchtig, Alkoholiker, sportsüchtig. Sport ist sein Podest, er ist besser als die meisten, Biker (downhill), klettert, schießt mit Pfeil und Bogen. Ich mache das auch…..aber nicht im Wettbewerb s Modus. Er will immer besser und besser und besser werden. Mir gehts um Spaß wenn ich das alles mache. Wenn ich krank bin kümmert er sich überhaupt nicht um mich. Egal was er macht, es geht darum seine Narzisstischen Neigungen zu leben. Auch wenn wir uns mit den Kindern beschäftigen…. er ist extrem schnell genervt und empfindet eben keine Empathie. Ich hab kein Kind von ihm. Er hat eins mit seiner letzten…und ich hab eins von meinem letzten Ex.

    Angefangen hats als ich merkte “Manu du darfst von ihm unter keinen Umständen schwanger von ihm werden“. Je mehr zeit verging desto lauter wurde diese Alarmglocke. Denn ob man die Pille nimmt, ein ,Kondom oder sonst was, gibt es keine 100% Garantie das es nicht so weit kommt. Und keinem Kind würde ich nochmal zumuten einen Narzissten als Vater zu haben. Und mir mute ich es auch nicht zu so einen Partner zu haben. Er ist so verunsichert….seine Haare sind immer wieder ein Thema. Ich hab SS Streifen und lauf nackt im Urlaub rum, ich hab ein hübsches Gesicht, tolle Haare und einen super Hintern. Also von Ss Streifen lasse ich mich nicht unterkriegen. Er hat einen tollen Körper…die geilsten Augen und lässt sich durch minimalen Haarverlust in die Knie zwingen. Er will um alles in der Welt verhindern das irgendjemand blöd über seine Haare redet. Und er muss sich betrinken bevor er sich so zeigt. Auf der einen Seite liegt man neben diesen Menschen und hat Mitgefühl bzw Mitleid. Auf der anderen macht es einem fertig zusehen zu müssen wie er mit den Kindern umgeht.
    Zusehen zu müssen wie er sich mit Alkohol und Drogen selbst still stellt. Bzw Gefühle unterdrückt.
    Er ist so zerbrechlich wenn man sein Ego ankratzt. Er sagt auch ich gebe ihm Selbstbewusstsein, Selbstvertrauen. Ich dachte nur ??was????
    Er war betrunken als er das gesagt hat. Als ich ihn mal nüchtern erwischt habe, fragte ich nach ob das sein ernst war. Und er meinte nur “daran kann ich mich nicht erinnern…hab ich sicher nicht so gemeint wie ichs gesagt habe“. Und subtil und durch die hinter Tür wenn er merkt das ich happy bin…..sorgte er extrem oft dafür das ich mich schlechter fühle. Meistens dann wenn ich ausgehen will. Da macht er mir ein schlechtes Gewissen ohne ihn mal Spaß zu haben. Hat nur ganz kurz eine Wirkung….aber ich vergesse es schnell wieder. Ich war so lange Single und komme eigentlich gut allein zu recht. Ich bin gerne alleine zu Hause….oder alleine beim Ausgehen unter vielen Menschen. Mir macht das nichts. Er könnte sowas niemals aushalten. Er braucht immer irgendwen. Ich kann alleine auf die Tanzfläche auch nüchtern. Er schafft das nur im komplett betrunken Zustand. Der ist total an Alk und Drogen gebunden um den Tag bzw Nacht durch zu stehen. Nicht mal wenn sein eigenes Kind da ist. Er schafft es nicht ohne bekifft zu sein. Jetzt bin ich mir auch sicher das er eifersüchtig auf die Kinder ist. Denn beide bekommen meine volle Aufmerksamkeit. Er auch….nur anders. Und das macht ihn ohne Witz wütend und haut ständig ab. Dieser arme Mensch hat meine Grenzen überschritten. Ich kann nicht als Blitzableiter dienen.

    1. Da stellt sich die Frage: wie lass ich mit mir, bzw. mit meinem Kind umgehen. In eine Partnerschaft gehört für mich auch und vor allen Dingen Respekt und Menschenwürde. Daraus die Konsequenzen zu ziehen hat etwas mit Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen zu tun. Ich wünsche Dir von Herzen, dass Du Deinen Weg findest.

  7. Auch ich bin nun 30 lange Jahre mit einem Narzissten verheiratet . Damit er Karriere machen konte, habe ich meinen Beruf aufgegeben , zwei Kinder groß gezogen . Bin in eine andere Stadt gezogen: Er stieg auf der Karriere Leiter immer höher , muss aus beruflichen Gründen viel reisen . Wäre alles ok wenn noch Interesse an mir bestehen würde. Ich war immer die Wartende. Wartend auf gemeinsame Zeit , auf Urlaube auf sich mal melden von unterwegs . Wartend auf Gespräche Intimitäten und Zärtlichkeiten . Von seiner Seite nichts , immer gestresst , launig , keine Aufmerksamkeiten Geschenke zu Geburtstagen und Weihnachten . Dazu immer Beziehungen zu anderen Frauen , kennen gelernt im beruflichen Umfeld, auf Dating Portalen auf Reisen , zuletzt kam Casual Dating dazu. Zu einer ist er auch vorüber gehend gezogen , kam aber wieder zurück. Paartherapie lehnt er ab. Jetzt hat er eine halb so alte, der er ein Haus gebaut hat und noch mehr. Sie bezeichnet mich als Noch Ehefrau und sich als Verlobte . Will wohl die Scheidung provozieren , von seiner Seite weder ein Bekenntnis zu der Frau noch sonst irgendwelche Aussagen . Wie auch schon bei den anderen , obwohl alles beweisbar , streitet er alles ab. Wenn ich bezüglich Scheidung aktiv werden würde , hätte sie erreicht was sie will und er müsste selbst nichts unternehmen . Das würde es ihm meiner Meinung nach zu einfach machen . Ich würde mich gerne emotional lösen doch das fällt mir sehr sehr schwer , obwohl ich diesbezüglich eine Psychotherapie gemacht habe. Es ist enttäuschend und verletzend und macht nur traurig . Der ganze Umgang ist schrecklich zermürbend . Vielleicht kennt einer das Gefühl , dass alles doch noch gut wird , das es eine Kommunikation gibt, und man mir Respekt behandelt wird .

    1. Ja Anke, das kenne ich allzu gut. Eigentlich sollte ich mich trennen nur habe ich auch meinen Job für ihn aufgegen und nun nach 30 J, dreht er durch und ich weiß nicht warum und ich bin schuld… Seine Sicht der Dinge sind soooo unfassbar
      Jetzt noch von vorne zu beginnen, kann ich mir schwer vorstellen.
      Ich weiß nicht, was ich mit dem Schmerz, Angst, Wut… tun soll.
      Wie konnte ich so lange blind sein?!

    2. Hallo Anke
      Es ist zwar schon eine Weile her seit du hier geschrieben hast, aber ich hoffe, dass du meine Zeilen trotzdem noch liest…
      Deine Geschichte deckt sich so ziemlich mit meiner…
      Ich habe das Gefühl dass es uns ziemlich gleich geht und würde mich freuen, mich etwas mit dir austauschen zu können…
      Diese fehlende Kraft, fehlende Mut, den Schritt zu machen, da wir in einer Abhängigkeit leben…
      Liebe Grüsse
      Floh

    3. Hallo Alle zusammen, ich bin seit 15 Jahren zusammen und erst vor kurzem es verstanden habe, wo ich bin. Ich würde gerne weg davon laufen und sehr weit wie es geht.
      Das sind einfach sehr schlimme Menschen. Und das gleiche habe ich auch erlebt und will es nichts mehr!!!

  8. Fast 19 Jahre hat es gedauert, bis ich es begriffen habe. Es war ein Artikel, ähnlich wie dieser, den ich im Internet gefunden habe. Da war mein Mann gerade ausgezogen, da es mit jemandem wie mir nicht auszuhalten wäre. Und was soll ich sagen: Auch nach dieser schlimmen Zeit vergehe ich immer noch vor lauter Mitleid für ihn. ( Er hatte es ja auch nicht leicht als Kind) Unseren beiden Jungs will ich den Vater und etwas Familie erhalten, deshalb sehen wir uns noch sehr oft. Meinen Wunsch auf eine erfüllte Beziehung habe ich begraben ( das kann ich dem armen Mann doch nicht antun), während er schon, wie ich zufällig von einer Bekannten erfahren habe, bei Paarship unterwegs ist. Nennt man das jetzt hochempathisch oder einfach blöd?

    1. Leider richtet sich oftmals die Empathie nur auf Andere und nicht auf einen selbst. Nur wenn es mir selbst gut geht, dann kann ich auch Anderen helfen, also muss man sich mehr um sich selbst kümmern und sich nicht einfach aufgeben.

  9. …ich bin dankbar jemanden kennengelernt zu haben mit diesen pathologischen Persönlichkeitsstörungen. Über ein Jahr habe ich gekämpft loszulassen was ich bis heute nicht verstehe. Selbst jetzt nach dreimonatiger Trennung spüre ich immer noch große Zuneigung zu dieser Person obwohl ich physisch dadurch mit Hautausschlag, Herzbeschwerden, selbst nach einem Krankenhausaufenthalt auf der Intensivstation ohne Befund gekennzeichnet bin. Es ist und bleibt Missbrauch, emotionaler Missbrauch. Ich habe mich abhängig gemacht was aber nichts mit ihr zu tun hat. Von Narzissmus hatte ich noch nicht gehört. Und ich bin schon 58 Jahre alt (meine Ex59Jahre alt). Letztendlich bin ich Co-Narzisst. Nach langer Selbstreflektion ist mir klar. Gerne hätte ich sie gerettet, aber Menschen ohne jegliches Mitleidempfinden bzw. Ohne Empathie kann man letztendlich nicht helfen. Man geht bei drauf. Schützt Euch. Der Selbstwert wird Euch durch einer Narzisstin / eines Narzissten genommen. Liebe Grüße Thomas

    1. Guten Morgen Thomas,
      ich habe mich im Sept.2018 endgültig getrennt und jetzt im Januar 2019, die Scheidung eingereicht..
      Wir lernten uns Nikolaus 2014 kennen, Liebe auf dem ersten Blick, dachte ich…
      4 Monate später zog ich zu ihm, wir lebten 500 km von einander entfernt, alles war super perfekt..
      Ich war überzeugt, den besten Mann der Welt zubekommen… Ich heiratet Ihn auch noch…
      Das Szenario, welches ich wenige Monate später erleben durfte, kann sich ein Aussenstehender
      nicht vorstellen. In meinem Leben sind mir soviel Ungerechtigkeit, Lügen, Manipulation,Drohungen, Erpressungen, Verhöhnungen, Erniedrigungen, Übler Nachrede und
      vieles Andere, nicht begegnet. Und trotzdem geht es mir wie dir, ich habe mich abhängig gemacht und verachte mich, dass es mir so schwer fällt, aus dem Teufelskreis aussteigen zu können… Ich habe ihn blockiert, überall…. Trotzdem lügt und manipuliert er in meinem Freundeskreis, wehrt man ihn ab, werden auch diese Leute schlecht gemacht… Es ist der
      reinste Horror . Wann wird es besser für mich ????
      Vielleicht schreibst du mir Mal, was kann ich tun, um zur Ruhe zu kommen, um wieder Kraft zu tanken !!! MLG

      1. Hallo Christina
        Hab deine Geschichte gelesen, ich hatte 670 km in einer Richtung für die Frau über 4jahre auf mich genommen. Ich wusste zwar was Borderliner oder Narzissten u. auch wie Vampire ticken, doch vom Verdeckten Narzissten hatte ich nie gehört. Jetzt schon.., nach meiner Ernüchterung hat mir das alles gekostet was ich mir aufgebaut habe Haus u. auch ein Teil meiner Freunde. Reden wir mal von dem Gefühl das beste was einem passiert ist war diese Vampirin. Doch es ist u. Bleibt nur eine Illusion.
        Verstehe es als würde dir ein Heiratsschwindler dir den kopfverdrehen, oder ein Typ macht dir so den Hof um dich ins Bett zu locken u. Dannach nicht mal danke…
        Nur das solch Narzisst wie ein parasit bei einem bleiben bis der Nutzen für ihn oder sie aufgebraucht ist.. Dannach kommt nur Verbrannte Erde.
        Jetzt kommst du:
        Fange an, dir nur dir…, gutes zu tun, für dich…., sprich nicht von deinem für dich guttun mit niemanden, guttun ist gesundes Kochen Besuch kochkurse wenn es sein muss für leichte gerichte, Treib Sport wie Karate die Philosophie stützt sich auf den Buddhismus. Bewegung und Geist formen dabei wird dein Charakter Stärker. Bring Disziplin in dein Leben,es ist dein Leben u. Ordnung hilft dir..
        Zu mir:
        Ich hab wirklich alles verloren durch diese Frau.. bin von Bayern bei Augsburg bis nach Hamburg für sie gefahren. In der Zeit hab ich eine wahre Liebe kennengelernt das ist die Ostsee der Norden Schleswig Holstein u. die Menschen dort. Auch wenn ich jetzt ihr näher bin das nur 200 km denoch tat ich es für mich. Nach dem ich Haus Hof u. Vieles mehr durch sie verlor. Und ja…, ich brauchte auch meine zeit sie zu vergessen, auch wenn mir meine Husky Lady Maja viel geholfen hat u. eine intensive Zeit für beide mit höhen tiefen u. Wut dabei war.., reichte das allein noch nicht. Meine Vampirin war noch nicht gesättigt sie hätzte mir ihren neuen freund der mich beleidigt bedrohte per Whatsapp u. Sprach nachricht ( ja ganz schön dum) ich hätte mich am liebsten ins Auto gehockt u. Zu den beiden hoch gefahren. Doch was dan? Ich gehe in den Knast Maja ins Tierheim, neee wirklich nicht. Ruhig brauner sagte ich mir u. Suchte eine neue Heimat für mich u. Maja am Meer, das wurde der Norden nur für uns.. Doch dan wurde Maja heut auf morgen krank wo es nicht besser wurde ging ich zum Tierarzt…. Schock… ich kann ihr nicht helfen Tumor geplatzt u. Hat gestreut…. jetzt u. Sofort einschläfern… ich sagte nicht heute nicht jetzt… der Tag der Diagnose war der Geburtstag meiner Ex…
        Ich verlor Bauern Haus wegen ihr manch Freund u. Bekannte u. Maja.
        Hey ich bin 178 wiege 92kg bin von Beruf Gartengestalter u. Biker wie Globetrotter Reise mit Allrad durch Europa mich haut erstens so schnell keiner um oder bedroht mir..
        Doch auch ich bin Mensch u. Hatte meine weinende Momente. Im Dez. 2016 bin ich von ihr los im Januar zog der neue Typ bei ihr ein, mein 50igsten feirte ich noch mit Maja allein. Sei Froh das keine Kinder mit im Spiel sind, sei froh das du es Geschaft hast dein Vampir nicht mehr mit deinem Süßen Blut weiter füttern zu müssen. Weine… aber mach das nüchtern lass dir Zeit für dein neuen Frühling der Sommer der Herbst… es ist deine Zeit… nur für dich. Mir kann keine Frau dieses Gefühl geben was ich mit meiner Vampirin hatte das Seelenverwante…. Hey das war Augenwischerei OKAY… die Liebe wird kommen eine echte die sich entwickelt u. auch deine Zeit braucht um zu wagsen. Aber jetzt hat die Liebe erst mal Urlaub, deine zeit ist jetzt…
        Ich bin im Norden u. Hab mein Neues Bauerhaus Freunde bin am Meer fahre Motorrad u. Bau mir ein neues Allradmobil auf, für mein neuen Plan Skandinavien. Maja wird noch nicht ersetzt… aber mein Leben hat ein neuen Start verdient u. Die Maja ist tief in meinem Herzen. Lass du Liebe Christina dich nicht von deinem Weg abbringen, koche gesund treibe eine Art von Sport bleib dir selbst treu bring Ruhe in dir ein..

        tja wer weiß Copilotin für Abenteuer Skandinavien ist noch frei. ;-))
        Alles gute Sascha

        1. Wow… ein schwerer Weg für Dich, aber mit verdammt viel eigener Selbstentwicklung. Danke für Deine Geschichte. Ich kann sie besonders gut nachempfinden. Ich habe meine Hauptzeit in Augsburgs Westlichen Wäldern verbracht mit Ranch, Westernpferden, Hunden und Katzen… Und ich liebe die Ostsee und Skandinavien 😉 Zwei Jahre habe ich nicht allzuweit von der Ostsee entfernt gelebt, in der Zwischenzeit habe ich mich für Österreich entschieden und bin im Naturschutz und Permakultur unterwegs 😉 Und ich habe die Narzissmusgeschichten recht gut überstanden mit Meditation, gesunder Ernährung und viel Sport, ich gebe Dir diesbezüglich voll und ganz Recht. Und ich drück Dir alle erhältlichen Daumen für Deine Zukunft!

    2. Hallo Thomas,

      habe schon viel gelesen im Internet. Das es Männern auch so gehen kann mit narzisstischen Frauen ist eher selten.
      Ich bin 20 Jahre verheiratet gewesen, habe zwei Töchter. Die Trennung ist jetzt 15 Monate her und das Ausmaß des Missbrauchs habe ich erst danach verstanden. Ich habe viel gelernt über mich, das ist das einzig Gute daran. Ich war die Abhängige . Meine Töchter haben alles viel früher begriffen als ich. Sie haben Beide den Kontakt abgebrochen. Heute bin ich froh darüber denn so kann keine weitere Manipulation mehr stattfinden. Könnte Bücher schreiben über diese fiesen subtilen Manipulationen und Abwertungen. Hab lange die Schuld auch bei mir gesucht , bin in Therapie . Meine Kinder und ich sagen uns immer, das wir nun heilen. Ja es geht darum seinen Selbstwert wieder aufzubauen und in Selbstliebe zu gehen. In meiner Kindheit lernte ich , nur wenn es allen gut geht um mich rum, erst dann darf es mir gut gehn und dann fühle ich mich erst wohl.
      Man sollte nie wieder solche Energievampire in sein Leben lassen. Sie zerstören alles und können nur sich selbst lieben. Anscheinend ist es doch weit verbreitet leider aber man fühlt sich somit nicht ganz allein damit.
      Alles Gute Susann

    3. Liebe Menschen
      Nach 4 Jahren Trennung nimmt mein Ex Mann immer noch Raum ein Über die Kinder. Ich habe jetzt diese Angelegenheiten dem Jugendamt übergeben, in dem Wissen,dass er explodieren wird. Ewige Beleidgungen, Herabstufungen, Drohungen und das Zweifeln an sich selbst. Es ist furchtbar und vergleichbar mit physischer Gewalt. Ich kann nur jedem raten einen möglichst großen Abstand zu gewinnen zum Selbstschutz.
      Für alle Leidenden und Missbrauchten viel Glück, Erfolg und neue Lebensfreude.
      Ihr schafft das sicher.

  10. … 22 Jahre …. keine Kraft mehr…
    Ich weiß nicht mehr weiter, weiß nicht wie mit ihm umgehen… weiterhin schweigen? Wieder 2 Wochen? Gehen? Dafür hab ich keine Kraft…

    1. Hmmm…
      Wir können die Menschen um uns herum nicht ändern, aber wir können ändern, welche Menschen um uns herum sind.
      Ich habe mich vor kurzem nach 11 Jahren von meiner Frau getrennt, die mich quasi genauso lange ganz schlimm und ständig mißbraucht hat. Ich habe das bewußt über mich ergehen lassen, also wider besseres Wissen, weil ich sie liebte und weil ich hoffte, diese Liebe würde ihr die Kraft und den Mut geben, um ihre furchtbare Angst zu überwinden und die Schmerzen zu ertragen um aus ihrem eigenen, sehr tiefen Loch heraus zu finden. Ich glaube, viele von uns haben solche Angst zu Leben, weil wir nicht wissen, was dieses Leben eigentlich ist. Ist es all diese Angst, all diese Schmerzen wert? Wir wissen es nicht, weil wir dieses Leben nie erfahren haben, die Liebe, den Respekt, die Geborgenheit, das Glück eines behutsamen, beschützenden Umfeldes. Aber doch, jede einzelne Sekunde ist es wert, gelebt zu werden! Jede einzelne Sekunde!
      Manche Menschen werden von Haß und negativer Energie, negativen Gefühlen regiert. Sie hassen alles und jeden, vor allem jedoch sich selbst. Sie haben keinen Respekt für andere oder sich selbst, vertrauen niemandem. Sie sind getrieben von Haß und Rache, geben immer anderen die Schuld an allem jedoch nie sich selbst- Sie vermiesen jedem den Tag nach der Prämisse, wenn alle sich Scheiße fühlen, fühle ich mich vielleicht etwas besser. Es nutzt jedoch alles nichts: sie können sich selbst nicht ausstehen und fühlen sich unwohl in ihrer Haut.

      Gehen ist denn auf jeden Fall eine gute Idee, vielleicht erst mal eine kurze Zeit, Distanz bekommen, den Kopf frei kriegen, emphatische Menschen finden um über alles zu Reden, Vielleicht hast du das in der Zwischenzeit geschafft – ist ja schon ein paar Monate her…
      Ich wünsche dir allen erforderlichen Mut und Kraft!
      Gilbert

  11. Hallo, ich männlich war acht Jahre mit einer Narzisstin zusammen und ich glaube das ich eine HSP bin. Die Trennung liegt gerade vier Wochen zurück, es war von ihrer Seite und es war ghosting. Kurz vor der Trennung hat sie sich mit mir noch eine schöne Immobilie gekauft. Für mich sind diese Menschen absolut unberechenbar und ich habe in acht Jahren Beziehung nicht kapiert wen ich da vor mir habe und ich meinte immer ich bin Menschenkenner, selbst sie sagte das zur mir!

    Zum Schluss der Beziehung habe ich es verstanden wer sie ist, ich habe es ihr gesagt, danach ist Ihre Maske heruntergefallen — ich habe bei einem Menschen noch nie in so kranke Augen bzw, in ein so leeres Gesicht ohne Mimik geblickt. Eine Aussprache gab es nicht zu einem Dialog welcher eine Klärung für mich gewesen wäre kahm es nicht mehr. Momentan bin ich in einer Schockstarre und versuche die acht Jahre unserer Beziehung aufzuarbeiten, natürlich hat sie warmgewechselt. Am schlimmsten finde ich das dieses Menschen so empathielos sind, sie hat selbst unser altes Kätzchen welches jetzt 16 Jahre ist wie einen Müllbeutel „entsorgt“ als hätte es das Tier nie gegeben , wie kann man nur so kalt und herzlos sein!? Ich wünsche allen Kraft welche ein Wirt dieser Menschen geworden sind — bzw. waren; die Trennung schmerzt extrem ist aber der einzige Weg in ein besseres Leben (egal wer die Trennung herbeiführte).

    Jeder der in so einer toxischen Beziehung ist oder war wird daran zerbrechen und es dauert oft Jahre um die psychischen Schäden zu reparieren, aus meiner Sicht wird man sowas nie ganz verarbeiten können. Narben bleiben auf der Seele. Mitmenschen die sowas selber nicht erlebt haben können dich nicht verstehen. Niemand der Opfer solcher Menschen geworden ist sollte sich selber Vorwürfe machen, die Tarnung von NPS ist nahezu perfekt und man siehst es selber über viele Jahre nicht man spürt nur das etwas komisch ist verdrängt dies aber und schiebt es auf Altagsprobleme. In den meisten Fällen verlässt der NPS den HSP von heute auf morgen, dann haben diese Narzissten aber schon einen anderen an der Angel, Was gewesen ist interessiert sie dann nicht mehr, du und die Vergangenheit bist entsorgt wie Müll! Das Schlimme ist, ich befürchte diese Menschen wissen nicht mal wieviel verbrannte Erde Sie zurücklassen, denn sonst wäre man nicht zu solch einem Handeln fähig. Man kann diese Menschen nicht ändern aus meiner Sicht sein sie auch nicht therapierbar, dennoch versuche ich sie immer noch als Menschen zu sehen auch wenn es schwer fällt.

    1. Lieber Michael, ich verstehe Dich zu Hundertprozent. Das ist wie ein Alptraum, der sich zu einem handfesten Trauma entwickeln kann. Ich wünsche Dir viel Kraft und Disziplin, um ne Menge Zeit verstreichen zu lassen, ohne nochmal in Kontakt mit der Dame kommen zu müssen. Manchmal denke ich, das Böse ist weiblich. LGL

    2. Hey.. mir geht es ähnlich, ich habe auch 8 Jahre lang mit einem Narzissten zu tun. Momentan hat er mich wieder komplett blockiert. Wieder bin ich total verzweifelt und frage mich, warum diesen Alptraum für mich nicht beenden kann.. 🙁

    3. Hallo Michael,

      ich, Susann, war auch in eine solchen toxischen jahrelangen Beziehung. Auch er wollte noch eine Wohnung mit mir kurz vorher kaufen, unglaublich. Habe erst nach der Trennung das ganze Ausmaß begriffen. Er ist Narzisst und hat mich entsorgt hat wie Dreck. Es war von heute auf morgen ohne Erklärung. Natürlich hatte er schon eine neue Wirtin.
      Habe viel gelernt über mich. Ich bin anscheindend hochsensibel. Bin erst glücklich wenn es die Menschen um mich rum auch sind. Meine zwei Töchter 14 und 21 haben auch jeglichen Kontakt abgebrochen. Sie haben den Missbrauch viel früher verstanden als ich. Heute bin ich froh darüber, denn nur durch “ no contact“ kann die Heilung beginnen.
      Leider wird es noch lange Zeit dauern wieder glücklich zu werden. Habe Durchschlafprobleme und Kopfkino.
      Solche Menschen darf man nie wieder in sein Leben lassen. Sie haben keine Empathie und Liebe in sich.
      Alles Gute
      und Liebe Grüße Susann

    4. Hallo Michael,
      mich interessiert, wie es dir heute geht
      Ich ziehe in 6 Wochen aus und freu mich auf ein Leben mit Mitmenschen, die empathisch sind
      Es ist unfassbar, wie Menschen schaden können, aber ich möchte mit den empathielosen nicht tauschen
      Ich habe den final gut gesetzt und jetzt wird es noch schlimmer.
      Ich werde um meine Rechte kämpfen und versuche mich mit Yoga und stiller Verarbeitung zu heilen.
      Man muss sich erstmal mit den Flash auseinandersetzen. Unglaublich

      Ich wünsche uns allen einen Neustart ud liebevolle neue Türen, die sich öffnen
      Liebe Grüße
      Astrid

  12. Jap, wie der Matthias. Der ekelhafte Bastard hat mich so dermaßen fertig gemacht, dass ich jetzt noch, monate nach seinem letzten Ghosting, immer wieder plötzliche Panikattacken habe!!!

  13. „Narzissmus ist ein abnormes, krankhaftes Verhalten, eine Persönlichkeitsstörung.“ — *MÖÖÖP!* [You failed.] — Wie wär’s denn, wenn man sich erst mal eingehend mit einem Thema auseinandersetzt, bevor man meint, andere darüber aufklären zu können und zu müssen …? Zur Erklärung: Narzissmus ist erst mal KEIN abnormes, krankhaftes Verhalten und auch KEINE Persönlichkeitsstörung. Es wird unterschieden in primären und in sekundären N. Primärer N. gehört zur Gesundheit dazu; Ottonormalbürger würde dazu Selbstliebe sagen. Sekundärer N. ist dem Pol des Krankhaften zuzuordnen; es ist das mit einer Droge vergleichbare Ersatzmittel für Selbstliebe und Mittel zur Betäubung des Mangelgefühls (Leid, unangenehme Gefühle), das daraus resultiert. (Ob es aber gar so „abnorm“ ist, wage ich aber mal zu bezweifeln, da meiner Einschätzung nach die meisten Menschen unverarbeitete psychische Verletzungen in sich tragen, woraus [sek.] N. entsteht, und somit in gewissem Grade „narzisstisch sind“.) Das Vorhandensein von ein wenig sek. N. macht aber noch keine „[narzisstische] Persönlichkeitsstörung“. Und diese wiederum ist nicht gleichzusetzen mit dem Begriff „Narzisst“, denn dieser ist ein sehr schwammiger, der sowohl eine solche bezeichnen kann, aber auch umgangssprachlich für Menschen verwendet wird, die eben sek. N. in einem Maße aufweisen, der schon auffällig für den Deutenden ist. Wird der Begriff in Bezug auf die betreffende(n) Person(en) abwertend (evtl. gar dämonisierend) verwendet, kann der- oder diejenige ja mal bei sich selbst nachschauen, wie es um die (mangelnde) [wahre, d.h. (auch langfristig) erfüllende, harmonisierende, klärende] Selbstliebe steht (oder wahre/-s Selbstaufmerksamkeit/-mitgefühl, nicht Selbstmitleid).
    Und jetzt der Clou: Da hochsensible Personen psychisch sehr vulnerabel(=verletzlich) sind, haben sie häufig eine „gute Portion“ sek. N. aufgrund vieler und/oder besonders tiefer resp. großer seelischer Verletzungen entwickelt. Es gibt sogar Forscher, die vermuten, dass unter psychisch Kranken (inkl. Autisten) stark überproportional HSP vertreten sind (auch wenn dies oft nicht auf den ersten Blick erkennbar ist, da psychisch Kranke sehr oft Wahrnehmungsprobleme (im doppelten Sinne) mit ihren Gefühlen haben und/oder energiearm sind, sodass und wiederum weil sie sich besonders verhärten müssen, um sich zu schützen und einigermaßen stabil zu bleiben.

    So, eigentlich hatte ich nicht vorgehabt, den Artikel zu Ende zu lesen, hab’s dann aber doch gemacht. Und ich muss sagen, dass er — bis auf die Verwendung der Begrifflichkeiten — doch sehr gut beschreibt, was starken sek. Narzissmus (inkl. narzisstischer Persönlichkeitsstörung) ausmacht.
    Nur die letzten drei Sätze sind kritisch zu sehen:
    „Ein Narzisst lernt übrigens nicht aus seinen Fehlern, der Hochsensible schon, deshalb kann man jedem nur raten sich von einem Narzissten zu trennen. Das sollte man sich selbst wert sein! Jeder verdient einen Partner, der einen um einen selbst willen liebt.“
    Jeder Mensch lernt aus seinen Fehlern (bewusst und/oder unbewusst). Die Frage ist nur, was man als Fehler betrachtet (d.h. welches bewusste oder unbewusste direkte/oberflächliche Ziel hinter der Motivation zu einem bestimmten Verhalten steht, und ob es diesbzgl. erfolgreich ist oder nicht). 😉 Und dass ein „Narzisst“ immer ein „Narzisst“ bleiben müsse, also das „Narzisstsein“ sein ureigenes Wesen wäre, wie es sich sich hier liest, ist nicht so ohne weiteres richtig. Ich bin ein Gegenbeweis.
    Wer aber nun meint, er könne oder müsse seinen narzisstischen Partner „heilen“ (d.h. eher im eigenen Sinne und Interesse verändern), der schaue wiederum auf seine eigenen narzisstischen Omnipotenztendenzen …
    Und: Man zieht an, was man in sich hat … Solltest du, lieber Leser, dich von dem Zitat angesprochen fühlen: Lerne zuerst, dir selbst ein Partner zu sein, der dich um deiner selbst willen liebt (dies ist nicht nur die Aufgabe von „den richtigen Narzissten“ — es ist nett, über andere zu urteilen, zu „richten“, nicht wahr?), dann kommt auch „der richtige Partner“ (nicht wahr? ;-P) in dein Leben … 😉

      1. guter Link, das betrifft den Partner vom krankhaften Narzissten, er selbst erkennt das nicht, er findet sich voll okay so wie er ist.

        1. 😀 sollte er sich weniger okay finden, damit es dem narzissten vielleicht noch einfacher fällt? Nicht das er nachher noch die wehrlosigkeit als angriff auffasst. „Liebe“ + sollte schon „echt sein“ und sowas herzloses kann man ihm doch nicht antun.

    1. es gibt einen „gesunden“ Narzissmus und einen krankhaften Narzissmus, für den krankhaften Narzissmus gibt es eine „Punkteliste“. Das ist aber für einen Artikel zu weitreichend. Und wenn man sich die Statistiken der Therapien ansieht, dann erkennt man, durchaus aus Therapeutensicht, dass nach jahrelanger Therapie, zu denen nur wenige krankhafte Narzissten bereit sind, immerhin leichte Veränderungen im Verhalten möglich sind, mehr nicht.
      Selbstliebe, sich selbst ein Partner sein, selbstverständlich, aber das wird kaum gelingen, solange man mit einem krankhaften Narzissten zusammen ist.

    2. „Ich bin ein Gegenbeweis.“ – mitnichten!
      Allein, dass Du den Artikel nicht zu Ende lesen wolltest und nur dabei bist, alles zu widerlegen zeigt Deine Verletzung und übersteigerte Ichbezogenheit nur zu deutlich und es geht darin nicht mal um Dich persönlich.
      Ich als fortgeschrittener HSPler und Kind narzisstischer Eltern kann Dich leider sehen und Dir sagen, es macht keinen Spaß stets und ständig mit Euren Masken dazustehen und in Eure häßlichen Fratzen zu sehen. Es ist herzzerreißend, daß ihr keine Empathie und Zuneigung für euch habt und euch annehmt wie ihr seid. Ihr seid genauso liebenswert wie wir HSPler! Jeder Mensch ist dies. Der allgemein gültige Kodex ist für jeden Menschen Selbstliebe. Wenn es uns nicht gelingt zu allererst uns selbst zu lieben, werden wir immer andere für unser Befinden verantwortlich machen und das ist absolut nicht in Ordnung, weder für HSPler noch für Narzissten noch für alle Menschen. Ich war mit einem Narzissten liiert und wir haben uns getrennt, weil es notwendig war, aber wir verteufeln uns nicht. Wir beide haben uns gesehen und die Verletzungen beendet, um je dem anderem den Freiraum zu geben sich entwickeln zu können. Wir kennen unsere Grenzen und wahren sie. Das sei jedem empfohlen auszuprobieren. Einfach nur, die eigenen Grenzen setzen und wahren als auch die des anderen Menschen (denn das sind wir) zu achten.

      1. Liebe Wilhelmina, danke dafür, dass du so schön mit exakt den Worten beginnst, an denen ich sofort den gleichen Sachverhalt feststellen musste und fast schon antworten wollte- ausführlich, wenn ich nicht gerade so müde wäre und das Schreiben als beschwerlich empfände…Ich könnte zwar stundenlang darüber reden, weil genau das für mich das Angenehmste wäre, aber leider ist das gerade nicht mehr drin nach einem laaaangen Arbeitstag an der Rezeption eines Hotels. Ich sage nur: 16 Jahre, glücklicherweise kinderlos und so oft dem Tod von der Schippe gesprungen, dass ich es nicht mehr zählen könnte, auch wenn ich wollte…LOVE is all we need… Und davon haben wir Gott sei Dank ja mehr als genug. Schade, dass es so so soooi viele Menschen gibt wie diesen Kommentator, die echte Liebe nie werden empfinden, empfangen und-oder geben können. Mit Liebe an dich und alle Menschen geschrieben, selbst wenn sie noch so gefuehlskalt sein mögen!

    3. sorry, Narzissmus IST ein abnormes, krankhaftes Verhalten, eine Persönlichkeitsstörung, es ist keine Selbstliebe, sondern übertriebene „Selbstliebe“, sprich Selbsthass.

      BLABLABLA…

      Du bist allenfalls der Beweis dafür, daß ein Narzisst tatsächlich keine Einsicht zeigt und immer alles besser wissen muss! Ekelhaft.

      1. @ miru:

        sorry, Narzissmus IST ein abnormes, krankhaftes Verhalten, eine Persönlichkeitsstörung, es ist keine Selbstliebe, sondern übertriebene „Selbstliebe“, sprich Selbsthass.

        BLABLABLA…

        Du bist allenfalls der Beweis dafür, daß ein Narzisst tatsächlich keine Einsicht zeigt und immer alles besser wissen muss! Ekelhaft.

    4. Sehr gut! Denn oft werden normale Partnerschaft Probleme und normaler Egoismus mit Narzissmus gleichgesetzt. Sehr wenige sind Hsp oder Narzisstisch. Etwas von allem trägt jeder in sich. Und wer bereit ist, an sich zu arbeiten und sich zu finden und entwickeln, fällt aus den Kriterien für NPS schon mal raus. Denn kennzeichnend dafür ist die mangelnde Fähigkeit zur Selbstreflektion und dem Willen, sich zu erkennen.

  14. Hallo Silvia,
    Danke für diesen Artikel,
    All die Dinge, die ich unbewusst und unartikuliert in mir gefühlt habe, hast Du hier sauber ausgeschrieben.
    Erster Versuch 20 Jahre (mit Kindern, da geht man nicht so schnell), 2. Versuch 8 Jahre. JETZT erst weiß ich, wieso. Ich habe gar nie auf mich geschaut – nur auf den Partner…..Aber das habe ich jetzt hoffentlich überwunden. Gefahr erkannt – Gefahr gebannt, nicht wahr?
    Ich habe mich erkannt und wie ich ticke. Ich fange an, mich selbst zu achten und mich wertvoll zu fühlen und nur mich selbst zu brauchen. Frage ist nur: wie finde ich mal einen Partner, der NICHT narzisstisch gestrickt ist? Gibt es dazu Literatur? Ganz im Ernst, für mich ist drüber lesen schon Erkenntnis und Hoffnung, es dann mit 50 endlich richtig zu machen und jemanden zu finden, der mich respektiert und nicht wie ein „Sonnenkönig“ (Zitat einer KOllegin) bewundert werden will.
    Liebe Grüße und vielen Dank für diesen Artikel
    Cora

    1. Liebe Cora,
      mein letzter Versuch dauerte nur noch 4 Monate 😉 Da hast du mir einen guten Tipp gegeben mit der Partnersuche, das werde ich in mein neues Buch aufnehmen. Danke für den Hinweis…
      Die Selbstachtung ist wirklich der springende Punkt. Nur mit der nötigen Selbstachtung und Selbstliebe kann man in sich ruhen und dementsprechend agieren.
      Alles Liebe!
      Silvia

    2. Hallo Cora, Silvia,
      ich bin 58 und habe mich nach 11 Jahren von meiner Frau getrennt. Meine „Ex“ vermisse ich nicht, aber unser 10jähriger Sohn ist mir dabei leider auch abhanden gekommen.
      Ich würde mich freuen, mich mit dir, Cora, oder anderen HSPlern auszutauschen. Schon allein deshalb, weil ich mir dann recht sicher sein kann, bei all diesen Gleichgesinnten nicht erneut auf einen Narzissten zu treffen. Irgendwie scheinen wir die ja wie Magneten anzuziehen… Gibt es Selbsthilfegruppen oder Foren für HSPler, Silvia? Oder hast du eine andere Idee? Habe ich in den Antworten etwas übersehen zu dem Tipp mit der Partnersuche? Eine neue Partnerin suche ich zwar nicht, ich lecke zZ noch an den frischen Wunden herum… Eure Antworten liegen ja schon fast ein Jahr zurück. Ich scheine HSPler UND Spätzünder zu sein… 😉
      Liebe Grüsse,
      Gilbert

  15. Ich hatte einen narzisstischen Chef, der mich ständig mit seiner Frau verglichen hat und mir das als Vertrauen verkaufen wolle. Irgendwann sagte er: „Du bist wie meine Frau vor ihren Entbindungen, die war auch so krankhaft ängstlich.“
    Vielen Dank auch. Ich bin über dieser Beziehung übel krank geworden und erhole mich nur langsam. Es lässt einen völlig leer zurück.
    Vielen Dank für diesen Artikel! Es tut so gut endlich eine Erklärung zu haben.

  16. Ich bin 44 Jahre alt und habe leider nur Beziehungen mit Narzissten oder Menschen mit narzisstischen Persönlichkeitsstörungen in mein Leben gelassen bis es mir gesundheitlich so schlecht geht das ich bis auf 1 Freundin jeglichen Kontakt abgebrochen habe oder mich jetzt von meinen 2 Mann trenne. Das Problem ist das niemand zu hören möchte, gerade nicht wenn man ich der Gesellschaft nach Hilfe fragt. Denn die Gesellschaft akzeptiert uns fördert dieses Verhalten und auch unsere Politik flüchtete sich in endlose Diskussionen ohne jemals zu handeln und akzeptiert damit das es Menschen gibt in Deutschland die sich Fremdschämen für das Verhalten grundsätzlich in Deutschland. Ich bin seit meiner Geburt auf mich alleine gestellt und werde auch in Zukunft Menschen aus dem Weg gehen müssen. Das wär bisher ein einsames Leben und ich glaube nicht das Menschen sich je in ihren Einstellungen ändern werden. Wann wird endlich Frieden als Sinn des Lebens gesehen…den zu bekommen wäre so einfach. Zu einfach als das es je verstanden werden kann. Aber mangelndes Vertrauen macht mein Trauma möglich. Ich erlebe mein Leben in Deutschland als ewigen Krieg aus dem es kein entrinnen gibt. Die Wahrheit liegt offen vor jedem aber Menschen handeln von Geburt an Fremdbestimmt weil das die Erwartung der Gesellschaft ist. Somit sind wir eh verloren denn das ist das einzige was eine Tatsache ist. Und diese Angst wird uns beigebracht….danke Gesellschaft das ihr euch (denen der Schuh passt) unbewusst daran beteiligt das ein Mensch in Deutschland ausgegrenzt wird. Ihr solltet euch schämen.

    1. Liebe Birgit,
      ich bedauere, dass du solche Erfahrungen machen musstest. Aber alles was passiert, hat meiner Meinung nach, einen Sinn. Es nutzt nichts, die Schuld bei anderen Menschen, der Gesellschaft oder der Nation zu suchen. Es geht darum Verantwortung für sich selbst zu übernehmen und bei sich selbst und im eigenen Umfeld etwas zu ändern. Um dafür Mut zu fassen, hilft es sich zum Beispiel einem lokalen Mediationszirkel anzuschließen, um dort Gleichgesinnte zu finden. Auch kann man therapeutische Hilfe in Anspruch nehmen, die Begleitung eines Coaches vereinfacht einiges.
      In diesem SInne wünsche ich dir nur das Beste für die Zukunft und dass du bald deinen Weg finden wirst.
      Herzliche Grüße
      Silvia

    2. Hallo Birgit,
      was du da in wenigen Sätzen zusammenfaßt, läßt soviel Schmerz und Leid durchklingen! Kein Zweifel, daß du ein sehr verletzter Mensch bist. Ich fürchte, daß du aus diesen Seelenqualen nicht aus eigener Kraft herausfinden wirst und in der Tat dringend Menschen um dich herum brauchst, die dir bedingungslosen Respekt entgegenbringen können und dich nicht mißbrauchen. Du wirst in Zukunft nicht Menschen aus dem Weg gehen müssen, sondern nur jenen, die dir schaden. Wir können die Menschen um uns herum nicht ändern, aber wir können ändern, welche Menschen um uns herum sind.
      Du brauchst dringend eine Änderung in diesem Sinne. Professionelle Helfer werden auf jeden Fall wertvolle Begleiter auf deinem voraussichtlich langen Weg sein, da stimme ich Silvia voll und ganz zu.
      Für mich war die Entdeckung von Alice Miller eine einzige Offenbarung (https://de.wikipedia.org/wiki/Alice_Miller)
      Die Lektüre ihrer Bücher hat meine lange eingekerkerte Seele freigelegt. (Das Drama des begabten Kindes, Am Anfang war Erziehung, Du sollst nicht merken und viele mehr…)
      Was ich bei Alice Miller am meisten zu schätzen wußte war ihre Fähigkeit, keine fertigen Rezepte oder Ratschläge zu geben. Es sind keine Ratgeber Bücher. Alles was sie tut ist dem Leser zu helfen, sich selbst die richtigen Fragen zu stellen. Gerade deshalb glaube ich, daß du (und vielleicht andere Interessierte hier) mit der Lektüre ihrer Bücher trotzdem sehr gut beraten sein wirst. Es scheint in deinem Leben viele offene Fragen zu geben. Auf diesem langen und schmerzhaften Weg zurück in die Zukunft wird jedoch jede Träne der Trauer dich deiner Lebendigkeit und persönlichen Integrität näher bringen und du wirst die nächsten 44 Jahre deines Lebens nicht missen wollen!
      Ich wünsche dir viel Kraft und Mut,
      Gilbert

  17. Liebe Silvia

    Ich kann das alles bestätigen was du geschrieben hast. 👍🏻 Ich HSP war mit einem Narzissten verheiratet.
    Ich habe dieses Spiel 20 Jahre mitgespielt. Erst nach der Scheidung ist mir bewusst geworden, wie unfrei ich mich die ganze Zeit gefühlt habe. Da war mal die finanzielle Abhängigkeit, falsch verstandene Liebe (romantische Liebe), Angst vor dem Verlassen werden usw. Ich hatte eine ziemlich grosse „Baustelle“zu bewältigen. 😢 Doch es hat sich gelohnt da mal hinzuschauen und die Eigenverantwortung
    wahrzunehmen. 😄

    Alles Liebe
    Carina

    1. Liebe Carina,
      wow, 20 Jahre ist wirklich eine lange Zeit. Aber man braucht einfach so lange wie man braucht zu einer bestimmten Entwicklung. Hauptsache es geht dir jetzt besser.
      Alles Gute für die Zukunft!
      Herzliche Grüße
      Silvie

  18. Ciao Silvia!
    Ich finde deinen Artikel recht treffend und habe mich selbst länger mit dem Thema auseinandergesetzt.

    Meist ist es doch so in diesen ungesunden Partnerschaften, dass beide vom anderen zu viel verlangen, nämlich glücklich gemacht zu werden.
    Leider stellen narzisstische Persönlichkeiten ihre eigenen Belangen in den Mittelpunkt der Partnerschaft und darum dreht sich dann alles, meist auf Kosten der Bedürfnisse des anderen.

    Warum Hochsensible das mitspielen ist mir noch ein Rätsel, wahrscheinlich überschätzen sie sich zuerst, und verzweifeln dann, weil sie die Probleme des anderen nicht lösen können.
    Jedenfalls erkennen sie durch die Partnerschaft meist ihre eigenen manipulativen Muster, die sie nach der Trennung aufarbeiten.

    1. Hi Susanna ;-),
      HSPs wollen Harmonie und gehen deshalb oftmals zu sehr auf den anderen ein, das nutzt ein Narzisst natürlich ganz besonders aus. Ich denke, dass es hauptsächlich die Abgrenzungsproblematik einer HSP ist, die sie in diese Situation bringt und an der man wachsen soll. Und, da gebe ich dir Recht, sehr oft ist es so, dass Jemand meint, wenn ich die Probleme des anderen löse, dann macht er mich glücklich… aber so funktioniert das Leben nun mal nicht, es geht darum Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.
      Liebe Grüße
      Silvia

      1. An scheinbare opfer des ganzen! Aus eigener Ehrfahrung bin ich mir fast ganz sicher, darüber, und dass ist wichtig, dass hinter allem was ein Narzisst „mit euch tut“ seine Eigene Angst steckt das ihr deshalb nicht machen würdet, was er bei euch versucht, mit seinen typischen verhaltenweisen hierfür, bei eich zu erreichen. Stichwort ich isoton. Wem bringt das was wenn man macht was er sagt? Also wer hat ansonsten die Konsequenzen dafür zu tragen, und welche sind das? Auch wenn man die Eigene Verantwortung dafür, spätestens jetzt, nicht übernimmt.

        LG

        1. Man braucht ihm/ihr gar nichts beweisen nur weil es einen wirklichkeitsanspruch einräumt dem der/die aus egozentrischer sicht der jenige der „Unfehlbar ist“ euch einräumen müsste. Deutlicher als genau daran, könnte man nicht das man glauben kann was man will.

          Lg

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